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Vorsorgevollmacht, Betreuungsrecht und Patientenverfügung

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Vorsorgevollmacht, Betreuungsrecht und Patientenverfügung

Beitragvon PoliTische » Do 12. Jun 2014, 14:26

Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung

BildWas passiert, wenn wir durch Krankheit, Unfall oder Alter nicht mehr in der Lage sind, wichtige Angelegenheiten selbst zu regeln?

Nicht automatisch wird dann der uns am nächsten stehende Angehörige unseres Vertrauens die Entscheidungen für uns treffen dürfen. Das Gericht entscheidet, wer das Betreuungsrecht erhält.

Wenn ich möchte, dass mein Selbstbestimmungsrecht so gut wie nur möglich gewahrt wird, meine Wünsche beachtet werden, muss ich in guten Zeiten Vorsorge treffen, wer für mich in einer derartigen Situation entscheiden soll und an welche Richtlinien sich gehalten werden muss.

In der Vorsorgevollmacht kann die Person meines Vertrauens die Wahrnehmung einzelner oder aller Angelegenheiten übertragen werden. Es bedarf dann keiner weiteren Schritte. Ein Gericht wird nur dann eingeschaltet, wenn der Bevollmächtigte kontrolliert werden müsste.

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Mit der Betreuungsverfügung bestimme ich, wer die Person meines Vertrauens ist, wenn es ohne rechtliche Betreuung nicht mehr geht. Ich kann vorab bestimmen, auf was ich besonderen Wert lege, welche Gewohnheiten und Wünsche respektiert werden sollen, ob ich zu Hause oder in einer Einrichtung betreut werden möchte usw.

In der Patierntenverfügung lege ich fest, für welche medizinischen Maßnahmen ich mich im Einzelfall entscheiden würde. Damit treffe ich Vorsorge für den Fall, dass ich nicht mehr in der Lage bin, im Notfall selbst zu entscheiden. Ich sorge somit dafür, dass meine individuelle Entscheidung respektiert werden muss und gebe meinen Angehörigen, Betreuer und Ärzte eine Entscheidungshilfe.

Im nachstehenden Link stellt das Bundesministerium der Justiz Formulare zur Verfügung und gibt nähere Hinweise in einer Broschüre.

http://www.bmjv.de/DE/Themen/Gesellschaft/Patientenverfuegung/patientenverfuegung_node.html

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PoliTische
 
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