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Jazz & Blues Open

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Jazz & Blues Open

Beitragvon Anonymous » So 30. Mär 2014, 18:14

Jazz & Blues Open Wendelstein
BildGrammy-Gewinner Gregory Porter kommt mit „Liquid Spirits“ am 2. Mai zu unserem Jazz & Blues Open nach Wendelstein.

Der frisch gebackene Grammy-Gewinner Gregory Porter tritt bei den Jazz & Blues Open Wendelstein auf. Die Kategorie „Best Vocal Jazz Album“ ist Anfang des Jahres an „Liquid Spirits“ von Gregory Porter gegangen. Er ist einer der ganz großen Newcomer im Jazz.

„Ich betrachte mich selbst definitiv als Jazzsänger, aber ich liebe den Blues, schwarzen Southern Soul und Gospelmusik nicht weniger“, definiert sich Porter. „Diese Elemente finden immer ihren Weg in meine Musik. Und ich habe sie auch stets im Jazz wahrgenommen.“ Diese Mischung stößt auf großen Anklang bei Kritikern – angefangen bei der New York Times bis hin zur JazzTime. In den Feuilleton-Teilen der Zeitungen ist momentan kein Vorbeikommen an Gregory Porter.

Hätte sich Gregory Porter, einst Stipendiat der San Diego State University ob seiner Talente als Football Player, damals nicht so ernsthaft an der Schulter verletzt, dass er fortan die Auswechselbank ständig drücken musste - wer weiß, ob er je mit dem professionellen Singen angefangen hätte? Nun aber hat er, und gleich sein erstes, mit 39 Jahren nicht eben aus jugendlichem Leichtsinn geborenes Album "Water" wurde sofort für den Grammy nominiert. Wundern muss das niemanden, denn der Kalifornier verfügt über einen kaminwarmen Bariton und außerdem die Fähigkeit, in notfalls nur einem einzigen Song an all die großen Stimmen zu erinnern, die den Jazz und seine Genre-Nachbarn vor allem in den Siebzigern des vergangenen Jahrhunderts zur Stil bestimmenden Musik werden ließen. Es scheinen die Klangfarben von Bobby Womack und Gil Scott-Heron durch, ebenso wie die von Al Green und Donny Hathaway, manchmal schaut gar Frank Sinatra um die Ecke, nicht einmal die Balladen eines Ray Charles sind allzu weit. Dabei vermeidet Porter jeden Retro-Sound in seinen Produktionen und allerdings auch jeden Kniefall vor dem vermeintlich Zeitgeistigen.

Ansehen auf youtube.com

Mit seinem jüngsten Album "Liquid Spirit" - welch ein wahrhaftiger Titel! - übertrifft Porter nochmals ohne jede hörbare Mühe die hohen, von ihm selbst gesetzten Standards. Plötzlich verschwinden die Vorbilder von der Szenerie und steht dort ein Mann, der inzwischen komplett für sich selbst und seine noch längst nicht ausgeloteten Talente steht. Seine Grooves sind heute unentrinnbar, die ruhigen Momente manchmal fast Rettungsinseln in stürmischer See, seine Stimme ignoriert mittlerweile alle Grenzen. Porter singt Stimmungsbilder aus seiner eigenen Enklave, mittlerweile lebt er in New York City, er formuliert seelenvolle Sittengemälde und trägt dabei die Historie afroamerikanischer Musik fast lässig vor sich her. "Eine Stimme wie ein Baumstamm", attestierte ihm Stefan Hentz in der "Zeit", "ein Bariton, wuchtig und in weiten Bewegungen schwingend, rau und kratzig an der Oberfläche. Männlich und dunkel, vorgewärmt an den Klängen des Gospels, des Blues und der ganzen Geschichte der schwarzen Musik".

Gregory Porter ist Underdog und Icarus, Schamane, Prediger und Desillusionist, Wahrer und Erneuerer des amerikanischen Souljazz in Personalunion. Und er hat sich nun mit "Liquid Spirit" ein herrlich unpoliertes Denkmal gesetzt, das auf einer Bühne zu erleben schon eher gierig als bloß neugierig macht.

Auftakt zum Jazz & Blues Open Wendelstein ist aber schon am 29. Mai.

Ab dem 29. Mai wird ab 20 Uhr mit den Swingle Singers das Jazz & Blues Open Wendelstein in der St.-Nikolaus-Kirche gestartet. Am Tag darauf spielen das Wolfgang-Haffner-Trio in der Jegelscheune und Lisa Doby zeitgleich um 20 Uhr im Casa de la Trova. Die Entscheidung wird schwer fallen, zwischen einem der besten Schlagzeuger Deutschlands und einer jungen, energiegeladenen Frau, deren Musik auf einer so kleinen Bühne wohl jedem unter die Haut gehen wird. In den 1. Mai tanzen kann man unter freiem Eintritt ab 23 Uhr bei Grand Mother’s Funck im neu sanierten Jugendtreff. Funk und Soul aus der Schweiz für alle Nachtschwärmer. Doch zu lange sollte man am 1. Mai nicht ausschlafen: Ab 12 Uhr geht es im Altort Wendelstein schon wieder los. Unter ihrem Motto „Ain’t nothing but a Party!“ wird die Neutral Ground Brass Band sicher auch die letzte Müdigkeit vom Vortag vertreiben.

Alle Veranstaltungen mit Beschreibung findest Du auch in unserem Kalender.
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Anonymous
 
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Re: Jazz & Blues Open

Beitragvon Björnchen75 » Do 1. Mai 2014, 22:57

Ich war heute im Altort beim Jazz & Blues Open Air in Wendelstein. Die Stimmung war super und man ist kaum bis zur Bühne gekommen. >Ich habe Euch auch ein paar Bilder mitgebracht, damit alle die nicht da waren, oder sein konnten, sehen was sie verpasst haben :D.

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Massen an Menschen die in Richtung Bühne strömen.

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Und vor dem Rathaus in Wendelstein sieht es nicht anders aus.

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Eng gedrängt hatten alle gute Laune während auch wir am feiern waren.

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Vor der Bühne war kein Durchkommen mehr.

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Zur Zeit der Aufnahme gab gerade Max Mutzke seine Kunst zum Besten.

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Es war ein wirklicher Genuß Max Mutzke live zu sehen und zu hören.

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Für das leibliche Wohl wurde auch gesorgt. Eine Bratwurstsemmel für 2,50€ war in Ordnung.

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Und für die Sicherheit sorgte eine nette Sanitäterin von den Maltesern.

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Björnchen75
 
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